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28.03.2018, Julia Stern, Martina Hofmann

MTV 2030 im Fokus


Der Erste Vorsitzende des MTV, Prof. Dr. Matthias Knecht, erläutert das geplante Fitness- und Gesundheitsstudio.

Sportlich attraktiv, wirtschaftlich stabil und gewappnet für die Herausforderungen der Zukunft präsentierte sich der MTV Ludwigsburg auf seiner Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag.

Beinahe ein Jahr war seit der Verschmelzung mit dem SC Ludwigsburg vergangen, als der Erste Vorsitzende des MTV, Prof. Dr. Matthias Knecht die Mitglieder zur Mitgliederversammlung 2018 begrüßte. Die Vereinsstrukturen wachsen Schritt für Schritt zusammen, der Vorstand hat eine sehr gute gemeinsame Basis gefunden und auch bei den einzelnen Mitgliedern sind die Reaktionen sehr positiv.

Konstante Mitgliederzahlen und sportliche Erfolge

Stabil über 6.000 Mitglieder, Tendenz steigend, engagierte Vorstände in allen Abteilungen und im Hauptverein und eine große Zahl an Trainern und Übungsleiter. Der Verein hat sich eine exzellente Basis geschaffen, um die vielfältigen, anstehenden Aufgaben erfolgreich anzugehen. Hierbei ging der Dank des Vorstands und der Mitglieder auch an das Team der Geschäftsstelle um Ralph Schanz für seine unermüdliche Arbeit.

Aus sportlicher Sicht gab es viele Erfolge zu feiern. Bei der Sportlerehrung der Stadt Ludwigsburg wurden 78 MTV-Athleten ausgezeichnet –  allen voran die Sportlerin des Jahres Tabea Alt (Gerätturnen) sowie Anna Miggou (Karate) und Kevin Mögenburg (G-Judo). Alle drei konnten bei Weltmeisterschaften jeweils 3. Plätze belegen. Die Turner stiegen in die Dritte Bundesliga auf, die Volleyball-Damen erreichten den langersehnten Aufstieg in die Regionalliga. Die Karate-Abteilung erkämpfte sechs deutsche Meistertitel und glänzte bei dem für ca. 500 Interessenten in Ludwigsburg ausgerichteten Trainermeeting. Aber auch die neuen Abteilungen dürfen auf ihre Erfolge auf Bezirks- und Verbandsebene stolz sein – so die Schützen und die Tennisspieler.

Weichen für die Zukunft gestellt

Nach der Verschmelzung von MTV und SC im vergangenen März galt es, die Vorstandschaft zusammenzuführen und eine Strategie „MTV 2030“ zu entwickeln. Deshalb wurde im Oktober 2017 eine Klausurtagung einberufen, die strategisch wichtige Themen für den MTV identifizierte und das Vorgehen für die nächsten Jahre festlegte. Neben der Weiterentwicklung der Angebote in den Bereichen Gesundheit, Rehabilitation und Senioren spielt das Thema Immobilien eine zentrale Rolle in der Arbeit des MTV. Die Eröffnung des Bewegungszentrums II in der Brünner Straße, das vor allem den Kampfsportlern eine neue Heimat wird, ist für Ende September 2018 geplant. Das bisherige Krafity soll zu einem vereinseigenen Fitness- und Gesundheitsstudio ausgebaut werden. Dennoch ist man räumlich schon wieder fast am Limit. Nach Gesprächen mit der Stadt Asperg wird auch die Erschließung und langfristige Sicherung der Bogenschießanlage im Osterholz wieder in den Blick genommen. Und schließlich möchte der MTV auch noch im betrieblichen Gesundheitsmanagement aktiv werden und die Zusammenarbeit mit den Firmen der Region vorantreiben. Reiner Gyarmati ist im Verein für die Belange der Jugend zuständig. Hier sollen die bestehenden Strukturen weiterentwickelt und der Jugendarbeit neue Impulse verliehen werden.

Das größte Interesse der anwesenden Mitglieder an diesem Abend galt dem neu geplanten Studio. Nach den Sommerferien soll das neue Fitness- und Gesundheitsstudio komplett mit computergestützten, modernen Geräten ausgestattet sein. Nach der Sitzung der Projektgruppe im April will man die Informationen bezüglich Preisgestaltung, Öffnungszeiten und personeller Ausstattung an die Mitglieder weitergeben. Das Studio, bei dem der Gesundheitsaspekt im Vordergrund steht, soll zudem einen familiären Charakter erhalten – also ein „Vereinsstudio mit modernsten Geräten und einer professionellen Betreuung“ betonte der Erste Vorsitzende Prof. Dr. Matthias Knecht. 

Im Anschluss legte Schatzmeister Claus Jarmer den Finanzbericht 2017 sowie die Finanzplanung 2018 vor, welche beide die Zustimmung der Versammelten fanden. Das Finanzjahr 2017 betitelte Schatzmeister Claus Jarmer als das bislang erfolgreichste Finanzjahr des MTV Ludwigsburg. Mit den 2018 geplanten Gesamtausgaben von über 3,5 Millionen Euro würden zudem neue Dimensionen erreicht, was natürlich hauptsächlich an den Investitionen für das neue Bewegungszentrum II in der Brünner Straße und an der Eröffnung eines vereinseigenen Fitness- und Gesundheitsstudios liegt.

An dieser Stelle bedankte sich der Vorstand des MTV Ludwigsburg bei der Stadt Ludwigsburg und ihren Vertretern, die mit ihren Zuschüssen im Rahmen der Sportförderrichtlinien solche Vereinsentwicklungen erst möglich macht und dadurch ihrem Namen als Sportstadt weiterhin gerecht bleibt.

Mit einem Dank an seine Vorstand und Geschäftsstelle für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit sowie an die Mitglieder und Ehrenamtlichen beschloss der erste Vorsitzende die Versammlung.


 
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